Darauf kommt es an

Sonnenschutzmittel richtig anwenden

Sonnenschutzmittel richtig anwenden

Sonnenstrahlen sind eine Wohltat für Körper und Seele – gleichzeitig aber begünstigt UV-Strahlung vorzeitige Hautalterung sowie die Entstehung von Hautkrebs. Umso wichtiger ist ein effektiver Sonnenschutz! Neben einigen Grundregeln (z. B. Meidung der Mittagssonne) und textilem Sonnenschutz spielen dabei Sonnencremes, -sprays & Co. eine unverzichtbare Rolle. Doch worauf kommt es bei der Auswahl und Anwendung an?

Gängige Sonnenschutzmittel

Heute ist eine Vielzahl an unterschiedlichen Sonnenschutzmitteln erhältlich, die sich unter anderem im Hinblick auf die verwendeten UV-Filter sowie die Darreichungsformen unterscheiden.

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  • Wirkt stark entzündungshemmend
  • Kühlt wie ein Gel, pflegt wie eine Creme
  • Ist gut verträglich
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Filter bei Sonnenschutzmitteln

  • Chemischer Sonnenschutz: Herkömmliche chemische (organische Filter) absorbieren UV-Strahlen und wandeln diese in langwellig sichtbare Strahlung oder Infrarotstrahlung um
  • Mineralischer Sonnenschutz: Physikalische (mineralische) Filter wie z. B. Titanoxid oder Zinkoxid reflektieren und streuen UV-Strahlung und werden häufig für Kinder oder bei Sonnenallergie empfohlen

Darüber hinaus sind Sonnenschutzmittel zur innerlichen Anwendung erhältlich, die unter anderem auf Basis von Antioxidantien wie Vitamin E, grünem Tee oder Karotinoiden vor schädlicher UV-Strahlung schützen sollen. Diese sind allerdings mit der Wirkung von äußerlich angewendeten UV-Blockern nicht vergleichbar.

Darreichungsformen

Auch bei den Darreichungsformen gibt es große Unterschiede – das Spektrum reicht von Sonnencreme über Sonnenstifte bis hin zu Sonnenspray. Hier sind individuelle Vorlieben ebenso zu berücksichtigen, wie einige grundsätzliche Fakten:

  • Sonnencreme eignet sich besonders für das Gesicht (kein Sprühen in die Augen)
  • Wachsstifte haben sich vor allem für die Lippen oder auch für Narben bewährt
  • Für Kinder sind wasserfeste Produkte geeignet, die frei von Duft- und Konservierungsstoffen sind – ideal sind Mikropigmente als Filter (physikalische Filter)

Lichtschutzfaktor

Der Lichtschutzfaktor gibt an, wie stark der Schutz des Präparats gegenüber UV-B-Strahlen ist. Dabei verlängert sich die vom Hauttyp abhängige Eigenschutzzeit der Haut um den Faktor, der auf dem Produkt angegeben ist. Wer zum Beispiel dem Hauttyp II entspricht (helle Haut, Sommersprossen, blonde Haare, blaue Augen), und normalerweise eine Eigenschutzzeit von 10-20 Minuten besitzt, kann mit einer Sonnencreme mit LSF 30 demnach etwa 5 Stunden in der Sonne sein, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Doch Vorsicht – Theorie und Praxis klaffen weit auseinander. So begünstigen Schweiß oder Wasser den Abrieb der Sonnencreme – die Schutzzeit verringert sich deutlich. Hinzu kommt: Die maximale Schutzwirkung kann nur dann erreicht werden, wenn das Mittel sehr großzügig (2 mg/cm2) aufgetragen wird. Allerdings belegen Untersuchungen, dass es genau hier hapert: Die meisten Anwender verwenden nur etwa ein Viertel der erforderlichen Dosis, so dass der LSF auf einen Bruchteil der angegebenen Schutzwirkung reduziert wird.
Wer hier alles richtig machen will, sollte daher das Sonnenschutzmittel immer großzügig auftragen und auch häufig Nachcremen!

Extra-Tipp: Extra-Tipp:

Achten Sie neben dem LSF auch auf einen ausreichenden UVA-Schutz (Symbol auf der Packung: UVA in einem Kreis) – denn auch UV-A-Strahlen können die Haut schädigen. Zudem sind sie verantwortlich für die Hautsymptome bei einer Sonnenallergie.

Stufen Lichtschutzfaktor

Niedrig: LSF 6, 10
Mittel: LSF 15, 20, 25
Hoch: LSF 30,50
Sehr Hoch: LSF 50+

Wie wählt man den richtigen LSF?

Bei der Wahl des individuell geeigneten Lichtschutzfaktors, sollten folgende Faktoren berücksichtigt werden:

  • Hauttyp (Länge der Eigenschutzzeit der Haut)
  • UV-Index (Intensität der Sonnenstrahlung)

Den individuellen Hauttyp ermitteln

Je nachdem, welcher Hauttyp man ist, variiert die Eigenschutzzeit der Haut und die Empfindlichkeit gegenüber der Sonne. Während zum Beispiel Typ I (helle Haut, Sommersprossen, rötliche Haare) nur eine Eigenschutzzeit von 5-10 Minuten besitzt, kann Typ III (hellbraune Haut, keine Sommersprossen, dunkelblondes, braunes Haar) sogar 20 bis 30 Minuten ohne deutliche Reaktionen auf die Sonne überstehen. Der Lichtschutzfaktor sollte daher immer dem Hauttyp angepasst werden.
Tipp: Je niedriger der Hauttyp, desto höher sollte der LSF sein.
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Aktuellen UV-Index beachten

Der sogenannte UV-Index (kurz: UVI) informiert über die aktuelle Sonnenintensität und die damit einhergehende Sonnenbrandgefahr. Der UVI ist international einheitlich definiert und reicht von 1 bis 11+. In den Sommermonaten klettert er auch in Deutschland auf Werte von 8 bis 9.

Dabei gilt: Je höher der aktuelle UV-Index, desto höher ist auch das Sonnenbrandrisiko. Daher empfehlen sich ab einem mittleren UVI (3-4) bereits weitere Schutzmaßnahmen zusätzlich zur Sonnencreme mit passendem Lichtschutzfaktor.

Bei mittlerem bis hohem UV-Index (3-7):

  • In der Mittagszeit nur im Schatten aufhalten
  • Angepasste Kleidung (z. B. lange Ärmel), Hut und Sonnenbrille tragen

Bei sehr hohem UV-Index (8-11+)

  • In der Mittagszeit möglichst drinnen aufhalten
  • Ist das nicht möglich, unbedingt Schatten suchen
  • Unbedingt angepasste Kleidung (z. B. lange Ärmel), Hut und Sonnenbrille tragen
Gut zu wissen: Gut zu wissen:

Der Lichtschutzfaktor sollte stets mindestens doppelt so hoch gewählt werden wie der aktuelle UV-Index. Allerdings spielen weitere Faktoren eine Rolle, wie etwa die Aufenthaltsdauer in der Sonne sowie der individuelle Hauttyp.

Wo kann man sich informieren? Aktueller UVI

Geringe Gefährdung: UVI 1-2
Mittlere Gefährdung: UVI 3-5
Hohe Gefährdung: UVI 6-7
Sehr hohe Gefährdung: UVI 8-10
Extreme Gefährdung: UVI 11-12

Tipps Sonnenschutzmittel anwenden

  • Sonnencreme großzügig auftragen (Viel hilft viel)
  • Sonnencreme etwa 15- 30 Minuten vor dem Sonnenbad auftragen
  • Nachcremen (zu Beginn der Sonnenexposition bereits nach 30 Minuten)
  • Häufiges Nachcremen ist vor allem bei starkem Schwitzen, nach dem Baden oder Abreiben notwendig
  • Wasserfeste Präparate sind vor allem beim Baden und beim Sport unverzichtbar
  • Für Kinder eignen sich v.a. Präparate mit mineralischem Filter, die wasserfest sind

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